Heroimage Institut Fuer Kuestensysteme Analyse Und Modellierung
Helmholtz Forschungsbereich: Erde und Umwelt

Institut für Küstensysteme - Analyse und Modellierung

Das Institut für Küstensystem-Analyse und Modellierung rekonstruiert vergangene Umweltzustände und entwickelt Vorhersagemethoden und Zukunftsszenarien für Küstensysteme. Aus physikalischer, ökologischer und sozioökonomischer Perspektive analysieren wir, wie sich Küstensysteme verändern, um zukünftige Veränderungen vorherzusagen und so eine wissenschaftliche Basis für eine nachhaltige Entwicklung und ein zukunftsorientiertes Management der Küsten zu schaffen. Basierend auf unserer Forschung unterstützen wir strategische und informierte Entscheidungsprozesse in öffentlichen und privaten Sektoren sowohl methodisch als auch wissenschaftlich. Für unsere Arbeit nutzen wir gekoppelte komplexe mechanistische Modelle, statistische Modelle und modernste KI-Methoden.

NEWS Schwarm Kabeljaus/ Foto: David Young via fotalia
Die Zukunft des Kabeljaus

Hereon-Wissenschaftler entwickeln neues Planungswerkzeug für die Fischereiwirtschaft – weniger Bestände erwartet

Die Fischerei legt Fangmengen des beliebten Speisefischs ein Jahr im Voraus fest. Langfristige Einflüsse wie veränderte Wassertemperaturen werden dabei bisher nicht berücksichtigt. In einem internationalen Projekt haben Forscher vom Helmholtz-Zentrum Hereon jetzt ein Rechenmodell entwickelt, das die Zukunft des Kabeljaus erstmals ganze zehn Jahre im Voraus abschätzen kann – und dabei sowohl die Fischerei als auch das Klima berücksichtigt. News

Hereon News

NEWS Plastikflasche schwimmt im Meer/ Foto: Brian Yurasits via Unsplash
Dem Meeresmüll trotzen

Das Helmholtz-Zentrum Hereon kategorisiert innovative Lösungen zur Bekämpfung von Müll in den Ozeanen

Meeresmüll ist eines der drängendsten weltweiten Verschmutzungsprobleme. Nikoleta Bellou, Forscherin am Helmholtz-Zentrum Hereon, hat mit ihrem Team im renommierten Fachmagazin Nature Sustainability eine Überblicksstudie über die Lösungen zur Vermeidung, zum Monitoring und zur Reinigung veröffentlicht. Die Erkenntnis: Es braucht mehr Förderung, mehr Vernetzung der Akteure und mehr politischen Gestaltungswillen, sollen die Meere sauberer und nachhaltiger genutzt werden. News

Hereon News

NEWS Windpark/ Foto: Nicholas Doherty via Unsplash
Bremsen sich Windparks gegenseitig aus?

Wenn die Offshore-Windräder zu zahlreich sind, bringen sie weniger Leistung. Das sollte bei den Planungen der Parks bedacht werden

Immer mehr Länder treiben den Ausbau von Windparks auf dem Meer voran. Werden diese Offshore-Windparks aber zu dicht nebeneinander errichtet, nehmen sie sich gegenseitig den Wind und damit die Stromausbeute weg. Dass die Verluste erheblich sein können, zeigt eine Studie des Helmholtz-Zentrums Hereon, die jetzt im Fachjournal Nature Scientific Reports erschienen ist. News

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