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Küstensysteme - Analyse und Modellierung

Sedimenttransport und Morphodynamik

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Dünen an der Nordsee nach einer Sturmflut (Foto: Ina Frings)

Die Morphologie der Kontinentalränder befindet sich aufgrund multiskaliger physikalischer und biologischer Wechselwirkungen, welche zur Erosion und Ablagerung von Sediment führen, in stetigem Wandel. Veränderungen der Morphologie beeinflussen wiederum die Strömungen von Luft und Wasser und das nicht nur auf physikalischer, sondern auch auf biogeochemischer Ebene.

Ziel der Forschung der Arbeitsgruppe für Sedimenttransport und Morphodynamik ist es, morphologische Veränderungen auf unterschiedlichen Zeitskalen zu begreifen: von Einzelereignissen bis hin zur Entwicklung über Jahrtausende. Somit können geologische, atmosphärische, biologische und anthropogene Einflüsse während verschiedener Zeiträume getrennt betrachtet werden.

Wir entwickeln und nutzen numerische Modelle, die prozessbasierte Lösungen physikalischer Vorgänge mathematisch beschreiben. Die weniger gut verstandenen, intrinsischen und biologischen Prozesse werden basierend auf Messdaten in Form einer Parametrisierung berücksichtigt. Mit den numerischen Werkzeugen zielen wir auf Fragestellungen ab, die mit folgenden Themen verbunden sind:

  • Sedimenttransport und Morphodynamik in Küstengebieten, Schelfmeeren und Kontinentalhängen
  • Interaktionen zwischen Lebewesen und Morphodynamik
  • Transport und Frühdiagenese partikulären organischen Kohlenstoffs (POC)
  • Einfluss von Biota und Morphodynamik auf Frühdiagenese