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Stoffkreisläufe und Küstenverschmutzung

Die Küstenmeere der Welt sind ein schmales Band zwischen Land und Ozean. In der südöstlichen Nordsee ist die Grenze zwischen Land und Meer fließend. Sie ist geprägt von Ebbe und Flut, Strömungen und Seegang sowie durch Veränderungen des Meeresspiegels, aber auch durch uns Menschen - schon seit 1000 Jahren. Große und kleine Flüsse liefern kontinuierlich Süßwasser und Sedimente. Zusätzlich bringen Transporte durch Flüsse und die Atmosphäre komplexe Stoffgemische aus dicht bewohnten Einzugsgebieten in die biologisch aktiven Küstenregionen, die hier umgesetzt und verteilt werden.

Veränderungen in den Einzugsgebieten und Ästuaren der Flüsse, im Küstenmeer selbst und im angrenzenden Ozean beeinflussen die vielfältigen Stoffflüsse und Umsatzprozesse und somit den Zustand der reichen Ökosysteme und den Nutzen, den wir aus ihnen ziehen.

Im Rahmen der Programmorientierte Förderung der Helmholtz-Gemeinschaft im Forschungsbereich Erde und Umwelt entwickeln Wissenschaftler des Instituts für Umweltchemie des Küstenraumes gemeinsam mit anderen Hereon Instituten, dem Helmholtz Coastal Data Center (HCDC) und ihren Partnern die Coastal Pollution Toolbox.

"The Coastal Pollution Toolbox is a digital working environment and tool set to study contaminant, nutrient and carbon dynamics in temperate and polar coastal zones. It allows to structure investigations and to provide scientifically sound assessments and products to elucidate origin, effects, and mitigation options."

Auf der Webseite der Toolbox finden Sie Beispiele für nutzerorientierte Tools und den Fokus der Entwicklungsarbeiten.