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HZG im Dialog

Stilllegung und Abbau der kerntechnischen Einrichtungen des ehemaligen GKSS-Forschungszentrums

Luftbild 2016 der Forschungsreaktoranlage ehemals Gkss

Luftbild der seit 2010 abgeschalteten Forschungsreaktoranlage am Helmholtz-Zentrum Geesthacht. Seit dem 1. Juli 2010 befindet sich der Forschungsreaktor in der Nachbetriebsphase. Foto: HZG/ Burkhard Kuhn

Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) startete am 1. Oktober 2012 die Veranstaltungsreihe „HZG im Dialog“. Themen sind die Stilllegung des 2010 abgeschalteten Forschungsreaktors des ehemaligen GKSS-Forschungszentrums Geesthacht und der Abbau der kerntechnischen Anlagen.

Das HZG spielt in vielerlei Hinsicht eine Rolle: In der Region als bedeutender Arbeitgeber, als internationale Forschungsstätte, als technische Anlage mit zahlreichen Gebäuden und Einrichtungen und nicht zuletzt als Nachbar.

Die Geschäftsführung des HZG ist sich ihrer Verantwortung bewusst, den sicheren Betrieb ihrer kerntechnischen Einrichtungen stets zu gewährleisten. Die Sicherheit und die Stärkung der Sicherheitskultur ist dabei eine Selbstverständlichkeit und ist Gegenstand des HZG Dialogs.

Die Zukunft des Forschungszentrums ist bedeutend für die Region und ihre Menschen und soll im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern offen und transparent gestaltet werden.

Deshalb steht bei "HZG im Dialog" der gegenseitige Austausch im Mittelpunkt von öffentlichen Veranstaltungen und Diskussionen in kleinen Gruppen. Welche Inhalte dabei wann und wie thematisiert werden, legt eine Begleitgruppe gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht fest .

Die Begleitgruppe besteht aus Geesthachter Bürgerinnen und Bürgern, Mitgliedern der Geesthachter Ratsversammlung und Geesthachter Parteivertretern von CDU, Grünen und der SPD, der Elterninitiative Geesthacht, Atomkraftgegnerinnen und -gegnern sowie Vertreterinnen und Vertretern von Umweltorganisationen.

Moderiert wird der Prozess von Silke Freitag, einer Mediatorin, die sich selbst seit Jahrzehnten für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie sowie einen achtsamen Umgang mit dem entstandenen Atommüll engagiert.

Newsletter


Um regelmäßig Informationen von der Begleitgruppe und dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht über den Prozess "HZG im Dialog" zu erhalten, schicken Sie uns bitte eine kurze E-Mail mit Ihren Kontaktdaten: dialog@hzg.de

3. Februar 2021: Veröffentlichung weiterer Unterlagen

Nachdem der Betrieb des Forschungsreaktors FRG-1 2010 endgültig eingestellt wurde, beantragte das Helmholtz-Zentrum Geesthacht am 2013 die Stilllegung des Forschungsreaktors FRG-1 und den Abbau der Forschungsreaktoranlage und des Heißen Labors des HZG.

2016 wurde zusätzlich die Zerlegung des Reaktordruckbehälters des Nuklearschiffes Otto Hahn, welcher auf dem Gelände des HZG lagert, beantragt.
Jetzt hat die atomrechtliche Genehmigungsbehörde des Landes Schleswig-Holsteins nach umfangreicher Prüfung weitere Unterlagen, die für die Genehmigungsverfahren

  • Stilllegung des Forschungsreaktors FRG-1 und Abbau der Forschungsreaktoranlage und des Heißen Labors sowie die Zerlegung des Reaktorbehälters des Nuklearschiffs Otto Hahn und
  • zum Umgang mit radioaktiven Stoffen in der Transportbereitstellungshalle

relevant sind, veröffentlicht.

Wann die Reaktorsicherheitsbehörde über die Genehmigungsanträge abschließend entscheidet, ist noch nicht absehbar.

Über "HZG im Dialog"

Erste Seite Rueckbau Eines Forschungsreaktors - Ruckbau Eines Forschungsreaktors- Silke Freit

2014 erschien von Christopf Besemer das Buch “Politische Mediation. Prinzipien und Bedingungen gelingender Vermittlung in öffentlichen Konflikten” beim Verlag Stiftung Mitarbeit.

In einem Kapitel berichtet die Mediatorin Silke Freitag über die bisher erfolgreiche Bürgerbeteiligung des Prozesses "HZG im Dialog". Hier können Sie dieses Kapitel bereits einsehen. [Download PDF] (302 KB)

Da es für den bundesweit einzigartigen konsensorientierten Dialogprozess bei der Stilllegung von Atomanlagen keine rechtlichen Rahmenbedingungen gibt, haben HZG und Begleitgruppe in gemeinsamen und getrennten Sitzungen „Grundzüge für die Zusammenarbeit“ erarbeitet. Darin definieren beide Seiten ihr jeweiliges Selbstverständnis im Dialogprozess und in welcher Weise sie auch in Zukunft zu gemeinsamen Lösungen kommen wollen.

Selbstverständnis des HZG (175 KB)Selbstverständnis des HZG (English) (63 KB)Selbstverständnis Begleitgruppe (193 KB)Selbstverständnis Begleitgruppe (English) (60 KB)Grundzüge der Zusammenarbeit Zwischen HZG und Begleitgruppe (195 KB)Grundzüge der Zusammenarbeit Zwischen HZG und Begleitgruppe (English) (87 KB)

Sie haben Fragen oder Anregungen zu diesem Thema? Gerne nehmen wir Ihre Fragen unter folgender E-Mail Adresse entgegen:

dialog@hzg.de

Bei Fragen an die Begleitgruppe für die Presse und Öffentlichkeit wenden Sie sich bitte an:

Dirk Seifert (UmweltFAIRaendern)

Tel: 040-380892-21

E-Mail Kontakt
Jörg Kunert (Vereinsvorstand VfL Geesthacht)

Tel: 04152 70633

E-Mail Kontakt
Bernd Redecker (LAGA Lüneburg)

Tel: 04131-760056

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