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Dynamik der Küstenmeere

Globale Küste

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Schematische Darstellung eines FerryBox-Systems. -Bild: Hereon-

Die Küsten weltweit sind sehr unterschiedlich. Um dennoch eine Vergleichbarkeit zu erreichen, betreibt die Abteilung Globale Küste Grundlagenforschung zur Budgetierung der natürlichen und anthropogenen Variabilitäten als auch von Extremereignisse in Fluss-Meer-Systemen.
Dies geschieht exemplarisch im Rahmen des Küstenbeobachtungssystems COSYNA in der Nordsee hauptsächlich durch kontinuierliche automatisierte Beobachtungen an der Oberfläche mithilfe von FerryBoxen und festen Stationen sowie mit Seebodenmessungen von Unterwasserknoten.
Gezielte Feldkampagnen (u.a. als Teil des MOSES-Projekts) in Kombination mit Computer-Modellanalysen und moderne Datenanalysetechniken (Projekt Digital Earth) liefern zusätzliche Informationen.
Ziel ist die Nutzung von Systemanalysen und Küstenveränderungsmodellen zur Vorhersage spezifischer Bedrohungsszenarien für die Sicherheit von Küsten (Überflutungen, Änderungen der Nahrungsketten, Gefährdung von Bauwerken, etc.).
Dazu werden datenwissenschaftlichen Methoden für Messdatenerfassung, -verarbeitung und graphische Umsetzung sowie Analysewerkzeuge basierend auf Machine Learning Techniken und KI zur Unterstützung der wissenschaftlichen Systemanalyse und Bedarfsplanung entwickelt.